Am 16.5. ab 14 Uhr feiern wir auf dem Gutenbergplatz in Mainz gemeinsam mit der DFG-VK, dem Versöhnungsbund Mainz, pax christi Rhein-Main, attac Mainz und der Friedensinitiative Mainz den Internationalen Tag der Kriegsdienstverweigerung. Acht Tage nach dem dritten bundesweiten Schulstreik wollen wir den internationalen Charakter der Verweigerungsbewegung betonen und aufzeigen, dass Kriegsdienstverweigerung in vielen Ländern noch immer ein Straftatbestand ist, der für die Betroffenen lebensgefährliche Folgen haben kann. Das gilt natürlich vor allem für die Menschen in Kriegsgebieten wie der Ukraine, dem Iran, Russland oder Israel. Zur Feier des Tages reaktivieren wir das Deserteursdenkmal, das letztes Jahr beim Antikriegstag auf dem Luisenplatz seine Premiere gefeiert hat, und lauschen den antimilitaristischen Protestsongs von Strohfeuer Express. Als Redner erwarten wir Thomas Stiefel von Connection e.V, der über die internationalen Aspekte der Kriegsdienstverweigerung sprechen wird (insbesondere in Zusammenhang mit dem Krieg in der Ukraine), Hans-Jürgen Rojahn von der DFG-VK Frankfurt zum Thema „Kriegsdienste – Zwangsdienste“, Jürgen Nieth von der Friedensinitiative Mainz mit einer Rede zu Kriegsdiensten/Kriegswahnsinn und Ragnar von der Sol als Vertreter des Mainzer Bündnisses gegen Wehrpflicht. Wenn ihr noch mehr über den Internationalen Tag der Kriegsdienstverweigerung wissen wollt, könnt ihr hier nachlesen.